Gemeinde
Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

Seite 3 von 59 Seite zurück Seite vor

Feuerwehreinsatz: Großbrand Reetdachhaus in Heiligenberg

Ein Feuer hat am Freitag, 05.03.2021 nachmittags ein Reetdachhaus in Bruchhausen-Vilsen komplett zerstört. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Abend. Gegen 14 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Als die ersten Brandbekämpfer den Einsatzort an der Straße Am Heiligenberg erreichten, stand ein Teil des Reetdaches bereits in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich eine Hausbewohnerin schon ins Freie gerettet. Unter schwerem Atemschutz gingen Feuerwehrleute auf den Spitzboden des Einfamilienhauses und versuchten, den Brandherd zu finden. Da der Boden mit zahlreichen Kartons und Gegenständen vollgestellt war, gestaltete sich die Arbeit schwierig. Zeitgleich starteten die Feuerwehrkräfte einen Löschangriff von außen, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Eine große Hilfe für die Einsatzkräfte war die kurz darauf eintreffende Drehleiter aus Bassum. Von dieser aus konnten die Flammen im Reetdach effektiv gelöscht werden. Trotzdem musste die Feuerwehr das Dach teilweise abnehmen, um Glutnester zu löschen. Im Außenbereich mussten die Feuerwehrkräfte lange Schlauchleitungen legen, um ausreichend Wasser an der Einsatzstelle zu haben. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Schon während den Löscharbeiten nahm die Polizei Ermittlungen auf. Flammen, Qualm und Löschwasser haben das Haus nun unbewohnbar gemacht. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest.
Seitens der Ortsfeuerwehr Schwarme waren zwei Kameraden bei der ELO-Gruppe und weitere zwei Kameraden im Rahmen der Atemschutz-Unterstützergruppe im Einsatz.


Ostereierbaum schmücken

Eule-Verein durch Pandemie ausgebremst: Da sind neue Ideen für 2021.
So kündigte Hermann Schröder als 1. Vorsitzender, das Vereinsleben für 2021 in der Kreiszeitung an. Der Ostereierbaum vor Robberts Huus, Hoyaer Straße 2, in Schwarme ist der Beginn. Noch sieht er ziemlich kahl aus

Liebe Schwarmer, insbesondere liebe Kinder

Wir wollen die kalten Wintertage vertreiben und den Frühling mit bunten Farben begrüßen. Bemalt und verziert viele Eier und zeigt uns eure Ergebnisse. Wer Hilfe für das Ausblasen der Hühnereier benötigt findet sicher eine passende Anleitung im Internet.

Ab 6. März bis Ostern könnt ihr eure schönsten bemalten Ostereier an unseren Ostereierbaum aufhängen oder legt sie im bereit gestellten Körbchen ab, dann erledigen wir das für euch.

Fotos der schönen Eier und des wachsenden bunten Osterbaumes werden bei Facebook veröffentlicht.

"Viel Spaß und bleibt gesund"!!!


SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Zusätzliches Service-Angebot für ältere und mobilitätseingeschränkte Mitglieder
SoVD hilft bei Terminen für Corona-Impfungen

Sulingen/Syke. In Niedersachsens Impfzentren haben die Corona-Impfungen der über 80-Jährigen begonnen. Leider läuft der Prozess bislang schleppend – was auch an der schlechten Erreichbarkeit der Impf-Hotline des Landes Niedersachsen liegt. Auf diesem Wege einen Termin zu vereinbaren, gestaltet sich noch immer schwierig. Deshalb macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) seinen Mitgliedern ein ganz besonderes Angebot: Über ein Service-Telefon unterstützt er sie und übernimmt die Vereinbarung eines Impftermins.

Mit höchster Priorität können sich jetzt über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch gerade für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist die Terminvereinbarung oft nicht möglich: Die Impf-Hotline des Landes ist überlastet und nur schwer erreichbar. Leider fehlt es vielen Seniorinnen und Senioren oft an den technischen Mitteln, alternativ die Online-Terminvereinbarung zu nutzen und sich zumindest auf die Warteliste setzen zu lassen.

„Hier kommen wir ins Spiel. All diejenigen, denen es nicht möglich ist, selbstständig einen Termin zu machen, unterstützen wir und übernehmen die Koordination“, sagt Bruno Hartwig, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz.

Die Überlastung der Impf-Hotline ist zusätzlich problematisch, weil Anruferinnen und Anrufer ihre Fragen nicht stellen können – zum Beispiel, wann genau sie an der Reihe sind. „Wir vermitteln unseren Mitgliedern nicht nur einen Termin, sondern stehen auch bei Fragen rund um den Impfprozess mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Hartwig dazu. „Uns ist es wichtig, dass wir auch in der Krise zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Deshalb helfen wir unseren älteren Mitgliedern und informieren sie – gerade in dieser schwierigen Zeit“, betont Hartwig weiter.

Das Service-Telefon des SoVD ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0511 656107-25 erreichbar.

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Unterstützung für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Berufskrankheit Corona: Unfallversicherung übernimmt Kosten

Sulingen/Syke. Corona kann von der gesetzlichen Unfallversicherung jetzt als Berufskrankheit anerkannt werden. Wenn die Voraussetzungen einer Anerkennung erfüllt werden, trägt sie die Kosten für die Rehabilitation und zahlt Rente im Falle dauerhafter Schädigungen durch eine COVID-19-Erkrankung sowie Hinterbliebenenrente im Todesfall – das gilt auch für ehrenamtlich Tätige in dem Bereich. Bei Fragen helfen die Beraterinnen und Berater des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke weiter.

Eine COVID-19-Erkrankung als Berufskrankheit anerkennen lassen: Das betrifft insbesondere Menschen, die in ambulanten medizinischen und stationären Einrichtungen oder Laboratorien arbeiten. „Im Wesentlichen müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Der berufliche Kontakt zu einem Corona-Infizierten, das Auftreten von Symptomen, wie zum Beispiel Husten oder Verlust des Geschmackssinns, sowie ein Corona-positiver PCR-Test“, erläutert Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum in Sulingen.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion und damit auf eine Berufskrankheit, sollten in Gesundheitsberufen Beschäftigte den behandelnden Arzt darauf hinweisen. Ärzte und auch Arbeitgeber sind verpflichtet, einen solchen Verdacht der gesetzlichen Unfallversicherung zu gemeldet.

Die gesetzliche Unfallversicherung trägt im Falle einer anerkannten Berufskrankheit die Kosten der Behandlung sowie die der Rehabilitation. Sollte durch die Infektion eine Minderung der Erwerbsfähigkeit auftreten, zahlt die Unfallversicherung auch die Rente. Stirbt ein Infizierter, kann Hinterbliebenenrente gezahlt werden.

Die Beraterinnen und Berater des SoVD in Sulingen und Syke beantworten weitere Fragen zum Thema „Corona als Berufskrankheit“ und bieten eine individuelle Beratung hierzu. Der SoVD ist unter info.sulingen@sovd-nds.de / info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720 erreichbar.



Feuerwehreinsatz: Schwerer Verkehrsunfall auf der Forststraße

Am Sonntag, 10.01.2021 wurden gegen 13.55 Uhr der Rettungsdienst und die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall in die Forststraße in Schwarme, Nähe Beppener Kreisel gerufen. Hier hatte ein aus Martfeld kommender Pkw-Fahrer eines Kleinwagens in einer langgestreckten Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Fahrzeug geriet dabei auf den Seitenstreifen, überschlug sich und blieb mit zwei schwer verletzten Personen auf der Seite liegen. Nachdem der Wagen stabilisiert wurde, befreiten die Einsatzkräften aus Schwarme die beiden eingeklemmten Personen mit schwerem Rettunsgerät (Spreizer, Schere, Hydraulikzylinder) aus dem Fahrzeugwrack und übergaben sie dem Rettungsdienst. Die vorsorglichen alarmierten Einsatzkräfte aus Martfeld, Bruchhausen-Vilsen und Blender standen in Bereitschaft, brauchten glücklicherweise aber nicht mehr eingreifen. Der Unfallfahrer aus Bruchhausen-Vilsen wurde verletzt mit dem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die schwerverletzte Beifahrerin wurde nach längerer Vorversorgung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 6 in das Klinikum Bremen Mitte geflogen. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Unfallstelle von Beamten der Polizei Syke weiträumig abgesperrt. Die Ortsfeuerwehr Schwarme war mit allen drei Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg etwa eine Stunde im Einsatz. Insgesamt waren gut 60 Helfer/innen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.

 

Seite 3 von 59 Seite zurück Seite vor