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Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

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Feuerwehrsenioren in Bad Zwischenahn

Nach dreijähriger Abstinenz fand jetzt auch wieder ein Ausflug der Schwarmer Feuerwehrsenioren statt. Bei optimalem Wetter ging die Reise in den Kurort Bad Zwischenahn im Ammerland. Nach einer Besichtigung der Aalräucherei des Traditionsunternehmens Friedrich Bruns (siehe Foto) nahmen die 31 Teilnehmer/innen das Mittagessen im dortigen Restaurant ein. Bei den meisten Frauen und Männern stand natürlich Fisch auf dem Speiseplan. Die Seele baumeln lassen konnte dann die Reisegruppe bei einer gemächlichen Dampferfahrt auf dem Zwischenahner Meer. Anschließend war noch genügend Zeit zum Shoppen, Flanieren oder Klönschnacken bei Kaffee und Kuchen. Die gelungene Fahrt war vom Ortskameradschaftsältesten Georg Schrader in Zusammenhang mit dem Reisedienst Wrede (Einste) ausgearbeitet worden.

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert


Tipps für Leistungsbeziehende und Menschen ohne aktuelle Leistungsberechtigung
Energiekosten: Was man bei Hartz IV, Grundsicherung und
Wohngeld beachten muss
Sulingen/Syke. Die Energiekosten steigen rasant. Nachforderungen bei den Jahresabrechnungen
werden an der Tagesordnung sein. Was Sozialleistungsbeziehende und auch Menschen, die
aktuell keinen Anspruch auf Leistungen haben, sozialrechtlich beachten sollten, darüber
informiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke.
Hartz-IV-Empfänger*innen und Personen, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
beziehen, erhalten grundsätzlich die Heizkosten von den Leistungsträgern erstattet. Dazu zählt
auch die Befüllung von Tanks mit Öl, Gas, Pellets, Holz oder anderen Brennstoffen. Wegen der
gestiegenen Energiekosten werden nun jedoch viel höhere Heizkosten und Nachforderungen bei
den Jahresabrechnungen erwartet als gewohnt. Für diese Mehrkosten müssen Empfänger*innen
von Grundsicherung im Monat der Fälligkeit einen entsprechenden Antrag beim Sozialamt
stellen. „Wird der Antrag nicht im Monat der Fälligkeit gestellt, sondern früher oder später, kann
es sein, dass die Menschen das Geld dann nicht mehr erhalten und auf den Kosten sitzen
bleiben“, weiß Manuela Schumacher, SoVD-Beraterin in Sulingen.
Aber auch Menschen, die derzeit keine Sozialleistungen beziehen, weil sie zum Beispiel zu viel
Einkommen haben, sollten wachsam sein. „Dieser Personenkreis könnte jetzt durch die hohen
Energiekosten erstmalig einen Leistungsanspruch oder einen einmaligen Anspruch auf
Kostenübernahme der Nachforderung haben und erhält dann ebenfalls finanzielle Unterstützung.
Das bezieht sich auf Hartz IV, Grundsicherung, aber auch auf Wohngeld“, so Schumacher. Beim
Wohngeld kann dieser Anspruch übrigens auch für Wohnungs- oder Hauseigentümer*innen mit
kleinem Einkommen gelten, wie zum Beispiel für Rentner*innen. Auch hier gilt, dass der Antrag
im Monat der Fälligkeit eingereicht werden muss.
Bei Fragen zu Hartz IV, Grundsicherung oder Wohngeld helfen die Beraterinnen des SoVD in
Sulingen und Syke gerne weiter. Sie können unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw.
info.syke@sovd-nds.de oder das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720 kontaktiert werden.

Quelle: SoVD Kreisverband

Info für die Öffnungszeiten im Freibad Schwarme

1) Auf Grund des Brokser Marktes werden am Dienstag den 30.08.2022 die Freibäder Bruchhausen-Vilsen und Schwarme jeweils nach dem bis 9:00 Uhr laufenden Frühschwimmen für den Rest des Tages geschlossen.

2) Da das Hallenbad Martfeld im September wie bereits bekannt gegeben wegen der Energiekrise nicht öffnet und die Prognose auch für die nächsten 2 Wochen noch überwiegend schönes Sommerwetter vorhersagen, wird die Seison in beiden Bädern bis zum 11.09.2022 verlängert.

Die Öffnungszeiten finden bis einschließlich zum 04.09.2022 Anwendung.
Danach gelten folgende der Dunkelheit angepasste Öffnungszeiten.

Vom 05.-09.09.2022 06:30 bis 10:00 Uhr und 14:00 bis 20:00 Uhr

Am 10.09. und 11.09.2022 von 10:00 bis 19:00 Uhr (wie bisher)

Feuerwehreinsätze nach heftigem Unwetter

Gleich drei Einsätze der technischen Hilfeleistung bescherte das kurze, aber heftige Unwetter am Donnerstag, 04.08.2022 ab 16.45 Uhr der Schwarmer Feuerwehr. Auf die Bremer Straße (L 331) waren mehrere große Äste gefallen. Die Einsatzkräfte legten die Baumteile in den Wegeseitenraum und sicherten den Verkehr. Gleichzeitig wurde ein weiterer Einsatz über die Rettungsleitstelle gemeldet. Auf ein Wohnhaus an der Straße „An der Heide“ war eine große Esche gefallen. Die Feuerwehrleute sicherten zunächst die Einsatzstelle und zersägten mittels mehrere Motorsägen den Baum von oben herab. Auf dem Nachbargrundstück war eine Eiche auf zwei Kleintransporter gefallen. Auch hier kamen die Sägen zum Einsatz. Seitens der Ortsfeuerwehr Schwarme waren 14 Kameraden/innen mit allen drei Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg bis gegen 19.00 Uhr im Einsatz.



SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Kommunen müssen zusätzliche Gebühren ablehnen
SoVD: Taxi-Zuschlag diskriminiert Rollstuhlfahrer*innen
Hannover. Immer mehr Kommunen in Niedersachsen beschließen aufgrund der gestiegenen
Preise eine neue Gebührenordnung für Taxifahrten. Oft beinhaltet diese auch einen
zusätzlichen Aufschlag für Rollstuhlfahrer*innen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in
Niedersachsen ist empört über die Vorhaben und sieht damit Menschen mit Behinderung in
ihrer gesellschaftlichen Teilhabe massiv benachteiligt. Niedersachsens größter Sozialverband
fordert deshalb von den Kommunen, den Zuschlag nicht zu genehmigen.
Aufgrund der Preissteigerungen möchten zahlreiche Taxiunternehmen in Niedersachsen höhere
Beförderungsentgelte verlangen. Zusätzlich sollen Menschen, die im Rollstuhl sitzen, einen
Zuschlag zahlen. Begründet wird dies häufig mit erhöhtem Zeitaufwand und höheren
Anschaffungskosten bei den Fahrzeugen. Viele Kommunen stimmen derzeit über diese Planung
ab – mit unterschiedlichen Ergebnissen. In Rotenburg müssen ab Mitte August Betroffene
sieben Euro mehr zahlen. Auch in den Landkreisen Osterholz und Verden gibt es einen
entsprechenden Beschluss. Im Heidekreis wurde die Problematik an den Sozialausschuss
verwiesen.
„Wir sind wirklich fassungslos. Deutlicher kann man Menschen mit Behinderung nicht
diskriminieren“, kritisiert Bernhard Sackarendt, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen.
Mit dieser Regelung verwehre man Betroffenen eine flexible und selbstbestimmte Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben. „Dabei ist das gerade in ländlichen Regionen wichtig“, betont
Sackarendt weiter.
Von den Kommunen fordert er, eine solche Gebührenordnung abzulehnen – auch, um
Einheitlichkeit herzustellen. „Durch die unterschiedlichen Regelungen in den Landkreisen
entsteht ein Flickenteppich. Es kann doch nicht sein, dass es vom Wohnort abhängt, ob ich als
Mensch mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann oder nicht“, so der
Landesvorsitzende. Der Zuschlag müsse unbedingt ausgeschlossen werden. Hinsichtlich der
erhöhten Anschaffungskosten verweist er auf Förderungen durch die Kommunen: „Sie müssen
die finanziellen Voraussetzungen zum Beispiel durch Zuschüsse schaffen, damit die Kosten der
Unternehmen kompensiert werden können.“

Quelle: Sovd Landesverband

 

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