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Nachrichten aus Schwarme

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Wie von Geisterhand: Schwarmer Maibaum steht – ganz ohne Spektakel

Zwar ohne Tamtam, aber weithin sichtbar wie eh und je ist der Maibaum in Schwarme zurück. „Wir wollen damit etwas Normalität in den Alltag bringen“, sagt Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg zur Aktion des Tandems, dem Zusammenschuss der Schwarmer Vereine, Institutionen und Organsiationen. Wegen der Auflagen zur Pandemie hätte das feierliche Aufstellen zum zweiten Mal ausfallen müssen, und das im 20. Jahr der Maibaum-Tradition in Schwarmes Mitte. Daher verzichteten die Gastgeber auf das beliebte Spektakel, den Baum mit den geschmückten Ringen und Emblemen der Vereine, Institutionen und Organsisationen von Hand aufzurichten. Der ortsansässige Unternehmer Schaper übernahm das mit Kran und Teleskopsteiger. „So sind wir diesmal mit einem Miminum an Kräften und Kontakten ausgekommen“, erläuterte Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg. Die Feuerwehr hatte während der Arbeiten den Verkehr auf der vielbefahrenen Kreuzung gesichert. „Wir verstehen uns durchaus als Vorbilder in dieser Zeit“, meint Oldenburg. Die symbolische Wirkung habe der Baum aber erzielt: „Es gab bereits viel Lob für unsere Idee“, sagt Tecklenborg im Namen des Tandems. Der 18 Meter hohe Baum wird nun bis in den September hinein dasr Ortsbild prägen. Tecklenborg: „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder wie gewohnt die Maibaumfeier mit musikalischem Frühschoppen im Biergarten des Gasthauses zur Post abhalten und mit allen Bürgerinnen und Büergern zusammen feiern können.“

Gehäckseltes Schreddergut wird kostenlos abgegeben

Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann konnte mit der AWG klären, dass das gehäckselte Schreddergut vom Skaterplatz an der Verdener Straße in Schwarme kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger abgegeben werden kann.

Folgende Abholtermine sind vorgesehen:
Sonnabend, 17.04.2021 (von 10.00 bis 13.00 Uhr) und Sonnabend, 24.04.2021 (von 13.00 bis 16.00 Uhr)

In Ausnahmefällen kann eine Abholung nach Rücksprache mit den Bürgermeister J.-D. Oldenburg (Tel. 04258-1224) erfolgen. Er überwacht auch die Ausgabe und schließt an den Abholtagen das Tor zum Skaterplatz Straße auf.


Viel Betrieb bei der Schnittgut-Annahmestelle

Bei der Annahmestelle auf der Skater-Anlage hinter dem Freibad war am vergangenen Sonnabend, 27.3.2021 einiges los. Viele Bürgerinnen und Bürger brachten ihr Schnittgut und ihre Grünabfälle auf das eigens hergerichtete Gelände an der Verdener Straße. Stefan Schütte (rechts) und David Gäbe unterstützten die Anlieferer bei der kostenlosen Entsorgung und sorgten für einen geregelten Ablauf. Am Ostersonnabend, hat die Annahmestelle letztmalig von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. In der darauffolgenden Woche wird dann alles durch ein mobiles Gerät vor Ort geschreddert.

Keine Osterfeuer zugelassen / Kostenlose Abgabe von Schnittgut und Grünabfällen

Aufgrund des hohen Risikos sich mit dem Coronavirus anzustecken werden in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen im Jahre 2021 zu Ostern keine Brauchtumsfeuer (Osterfeuer) zugelassen. Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Erlass einer Gefahrenabwehrverordnung zur Regelung der Brauchtumsfeuer in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen hatte der Samtgemeinderat fraktionsübergreifend die Verwaltung beauftragt, als Ersatz für eine Verordnungsregelung alternative Möglichkeiten für die Bevölkerung zu erarbeiten, um das anfallende Schnittgut / die anfallenden Grünabfälle entsorgen zu können.

Gemeinsam mit der AWG konnte ein Pilotprojekt erarbeitet werden, das in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen eingeführt und umgesetzt wird.
Das Pilotprojekt kann mit folgenden Eckpunkten zusammengefasst werden:

1. AWG und Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen verfolgen gemeinsam das Ziel, die Brauchtumsfeuer nach Anzahl und Menge nachhaltig zu reduzieren.

2. Die AWG und die Samtgemeinde vereinbaren für das Pilotprojekt eine dreijährige Laufzeit (2021 – 2023). Damit soll auch über die Pandemiephase hinaus eine nachhaltige Grünabfallverwertung bei Reduzierung der Anzahl der Brauchtumsfeuer und der Menge der dabei verbrannten Grünabfälle erreicht werden.

3. Die AWG stellt in den vier Gemeinden Asendorf, Bruchhausen-Vilsen, Schwarme und Martfeld im Frühjahr einen mobilen Schredder zur Verfügung und betreibt diesen auch.

4. Die Samtgemeinde sorgt in den Gemeinden für geeignete Plätze zur Anlieferung des Schnittgutes durch die Bürgerinnen und Bürger.

5. Die eigentlich von den Bürgern zu entrichtenden Entgelte werden von der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen getragen.

6. Spätestens im Jahr 2023 ist zu evaluieren, ob das Verfahren tatsächlich zu einer signifikanten Reduzierung der Brauchtumsfeuer (Anzahl und Mengenreduzierung) geführt hat. Darauf aufbauend ist zu entscheiden, ob dieses Verfahren in der Samtgemeinde so oder in abgewandelter Form fortgesetzt werden kann / soll.

Konkret heißt das, dass die Bürgerinnen und Bürger an drei Samstagen (20. März, 27. März, 3. April 2021) an folgender Stelle in Schwarme ihr Schnittgut / ihre Grünabfälle KOSTENLOS abgeben können:

Skateranlage (hinterm Freibad), VerdenerStr., jeweils in der Zeit von 09.00 bis 13.00 Uhr.

Unser dringender Appell geht an die Bürgerinnen und Bürger, dieses Angebot zu nutzen aber auch tatsächlich nur Schnittgut anzuliefern und auch nur während dieser genannten Öffnungszeiten an den drei Sonderterminen. Die AWG wird das angelieferte Material anschließend vor Ort schreddern und einer weiteren Kompostierung und Verwertung zuführen


Versuchte Brandstiftung: Schutzhütte verwüstet

Unbekannte haben die Schutzhütte im Schwarmer Bruch als letzte Ruhestätte für ein ausgedientes Schlafsofa ausgewählt. Auf Kosten der Gemeinde, und damit des Steuerzahlers, musste der Sperrmüll aufgeräumt werden. Zwischen dem 13. und 15. November hatte dort augenscheinlich nicht nur jemand sein Lager aufgeschlagen, sondern das Möbelstück auch zerstört und versucht, es in Brand zu stecken. „Nicht auszudenken, die Schutzhütte wäre abgebrannt ...“, sagt Ralf Rohlfing, Schwarmes stellvertretender Gemeindedirektor. Er bittet um Hinweise auf den Verursacher unter Telefon 04252/391218. Foto: Gemeinde Schwarme

Quelle: Kreiszeitung vom 27.11.2020

 

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