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Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

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SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

SoVD informiert zu Regelung für Pflegebedürftige und Pflegepersonen
Gilt Pflegegeld als Einkommen bei Sozialleistungsbezug?
Sulingen / Syke. Ab Pflegegrad 2 haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf Pflegegeld. Erhalten
sie zusätzlich Sozialleistungen, deren Gewährung vom Einkommen abhängt, müssen sie sich aber
keine Sorgen machen. Denn: Pflegegeld wird nicht angerechnet – das gilt auch für
Pflegepersonen mit Sozialleistungsbezug. Was Betroffene hierzu wissen sollten, erklärt der
Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke.
Werden Pflegebedürftige zu Hause zum Beispiel von Angehörigen gepflegt und haben einen
Pflegegrad von mindestens 2, erhalten sie Pflegegeld. Diese Leistung wird Betroffenen zur
Verfügung gestellt, um damit einer ihm*ihr nahestehenden Person eine Zuwendung zu zahlen,
wenn diese Pflegeaufgaben übernehmen. Beziehen Pflegebedürftige zudem Grundsicherung,
Sozialhilfe oder Hartz IV beziehungsweise Bürgergeld, gilt: Das Pflegegeld wird nicht auf das
Einkommen angerechnet. Da sie ansonsten gegenüber anderen Pflegepersonen schlechter
gestellt würden, trifft dies außerdem auf Pflegepersonen zu, die Sozialleistungen bekommen.
„Diese sozialrechtliche Ausnahme ist allerding nur in Fällen gültig, in denen die Pflegeperson
nicht im Rahmen eines Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisses für die pflegebedürftige Person
tätig wird“, informiert SoVD-Beraterin Manuela Schumacher.
Für weitere Fragen rund um das Thema Pflege stehen die Beraterinnen des SoVD in Sulingen und
Syke gerne zur Verfügung. Die SoVD-Beratungszentren sind unter info.sulingen@sovd-nds.de
bzw. info.syke@sovd-nds.de oder das Mitglieder-Service-T

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Arbeitslosengeld kann die Rente aufbessern
Arbeitslos kurz vor der Rente – was tun?
Sulingen-Syke. Wer kurz vor der Rente den Job verliert und keine neue Beschäftigung mehr
findet, hat zwei Möglichkeiten: In Rente gehen oder Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen.
Worauf bei der Entscheidung geachtet werden sollte, erklärt der Sozialverband Deutschland
(SoVD) in Sulingen und Syke.
Werden Arbeitnehmer*innen arbeitslos, kurz bevor sie das Regelrentenalter erreicht haben und
finden keinen neuen Job mehr, können sie ab dem 63. Lebensjahr vorzeitig die Rente beantragen
– sofern sie weitere Voraussetzungen für den vorzeitigen Rentenbezug erfüllen. Allerdings
besteht bei vielen auch ein Anspruch auf Arbeitslosengeld. „Für den Bezug von Arbeitslosengeld I
spielt es keine Rolle, ob Betroffene bereits eine vorgezogene Altersrente beziehen könnten“, sagt
SoVD-Beraterin Manuela Schumacher. Diese Möglichkeit solle auf jeden Fall in Betracht gezogen
werden, da eine Beantragung der Leistungen einige Vorteile mit sich bringe.
Bei einem vorgezogenen Renteneintritt müssen Betroffen häufig Abschläge von bis zu 14,4
Prozent in Kauf nehmen. „Im Gegensatz dazu erhöht der Bezug von Arbeitslosengeld I die spätere
Rente, da auch die Arbeitslosenzeit als Versicherungszeit angerechnet wird. Die Arbeitsagentur
zahlt auf der Grundlage von 80 Prozent des letzten Bruttogehalts auf das Rentenkonto ein“,
informiert Schumacher. Zudem falle das Arbeitslosengeld I oft höher aus als die vorgezogene
Altersrente. Ein Anspruch auf die Leistungen besteht für 24 Monate und höchstens bis zum
Erreichen der Regelaltersgrenze.
Bei weiteren Fragen rund um das Thema „Rente“ unterstützen die Beraterinnen des SoVD in
Sulingen und Syke. Der SoVD ist unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de
oder das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720 erreichbar.

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen,



die neue Folge von „Kein Ponyhof“ zeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig um eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu kümmern. Denn: Angehörige dürfen im Notfall nicht automatisch Entscheidungen – etwa zur ärztlichen Behandlung – treffen. Auch wie die Dokumente rechtsverbindlich erstellt werden können, ist Thema in dieser Podcast-Folge.



Als Gast haben sich die Moderatorinnen Stefanie Jäkel und Katharina Lorenz Lars Benstem vom Niedersächsischen Bestatterverband eingeladen. Er informiert darüber, wie Hinterbliebenen die Organisation einer Beerdigung erleichtert werden und sie noch zu Lebzeiten im eigenen Sinne gestaltet werden kann. Außerdem klärt Lars Benstem über mögliche Arten und Kosten einer Beerdigung auf.



„Patientenverfügung, Beerdigung & Co.: So wichtig ist Vorsorge“ – jetzt reinhören und den SoVD-Podcast abonnieren:www.sovd-nds.de/podcast.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

„Wir hören zu und nehmen uns Zeit für Ihre Sorgen rund um das Thema Pflege“
SoVD-Pflegetelefon: Emotionale Unterstützung und Tipps für
Pflegebedürftige und Angehörige
Sulingen / Syke. Eine Pflegebedürftigkeit kann Sorgen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
mit sich bringen. Deshalb bietet der Sozialverbands Deutschland (SoVD) das Pflegetelefon an –
eine Anlaufstelle, bei der Betroffene emotionale Unterstützung und Tipps rund um das Thema
„Pflege“ bekommen können. Die Kontaktaufnahme ist kostenfrei unter 0511 70148-148 oder
pflegetelefon@sovd-nds.de möglich.
Pflegebedürftig zu sein, stellt Pflegebedürftige und auch ihre Angehörigen vor besondere Hürden
und Schwierigkeiten. Damit Betroffene mit ihren Sorgen nicht allein bleiben, hat der SoVD ein
Pflegetelefon eingerichtet (www.sovd-nds.de/pflegetelefon). „Wir nehmen uns die Zeit für ein
Gespräch und hören zu. Betroffene rufen uns zum Beispiel an, wenn plötzlich eine
Pflegebedürftigkeit eintritt und wichtige familiäre Entscheidungen getroffen werden müssen, sie
mit der häuslichen Pflege überfordert sind oder es Konflikte mit Pflegediensten und -heimen gibt.
Selbstverständlich behandeln wir alle Gespräche vertraulich und sind, wenn gewünscht, auch
anonym möglich“, beschreibt Manuela Schumacher, SoVD-Beraterin in Sulingen. „Wir erläutern
den Anrufenden ein mögliches Vorgehen und weisen auf Angebote und Dienste hin, die
weiterführend unterstützen.“
Hilfesuchende können ihr Anliegen mit einer E-Mail an pflegetelefon@sovd-nds.de mitteilen
oder sich kostenfrei unter 0511 70148-148 melden. Aus organisatorischen Gründen ist hier
dauerhaft ein Anrufbeantworter geschaltet. Ein Rückruf erfolgt montags bis freitags und so bald
wie möglich. „Bei lebensbedrohlichen Notfällen sollte unbedingt die 110 oder die 112
verständigt werden. Für dringende Fragen zu pflegerischen Themen stehen örtliche
Pflegestützpunkte und ambulante Anbieter*innen vor Ort zur Verfügung“, rät Schumacher.
Das SoVD-Pflegetelefon bietet keine Rechtsberatung an. Wird diese benötigt, können sich
Ratsuchende unter 0511 65610721 an das Mitglieder-Service-Telefon wenden. Bei weiteren
Fragen zu Pflegethemen helfen die Berater*innen des SoVD in Sulingen und Syke auch gerne
unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de oder das Mitglieder-Service-
Telefon: 0511-65610720 weiter

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

SoVD in Niedersachsen ist „Verband des Jahres“
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ist von der Deutschen Gesellschaft für
Verbandsmanagement (DGVM) als Verband des Jahres 2022 ausgezeichnet worden. In der
Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“ gewann der größte Sozialverband des
Landes den Preis für seine Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“.
Armut und Armutsgefährdung in allen Facetten ist für den SoVD ein zentrales und brennendes
Thema. Mit der Kampagne und den damit verbundenen zahlreichen Aktionen – vor Ort in ganz
Niedersachsen und digital auf seinen Social-Media-Kanälen – hat er die Probleme in den Fokus
der Öffentlichkeit gerückt. Ziel war es dabei, potenziell Betroffenen zu verdeutlichen, dass auch
sie möglicherweise ein Armutsrisiko haben. Mit seinen Forderungen hat Niedersachsens größter
Sozialverband den Stein ins Rollen gebracht und den nötigen Druck auf die Politik aufgebaut.
Die DGVM-Jury lobte, dass der SoVD mit dem neuen Begriff „Armutsschatten“ einen guten Weg
gefunden habe, um das Thema Armut dauerhaft in der Öffentlichkeit zu verankern und sichtbar
zu machen. Die innovative Verknüpfung und Abstimmung von Veranstaltungen sowie analogen
und digitalen Medien – vor allem der durchdachte Einsatz von Social Media –, beeindruckte die
Jury besonders. Damit sei es gelungen, die Kommunikationskraft bedeutend zu erhöhen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir von der DGVM als Verband des Jahres ausgezeichnet wurden,
denn die Themen Armut und Armutsgefährdung sind derzeit wichtiger denn je und können gar
nicht genug Aufmerksamkeit bekommen“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke.
Die DGVM verleiht die Auszeichnung seit 1997 an Verbände für herausragende Leistungen im
Verbandsmanagement. Der Preis steht für Leistungen, die sich vom Durchschnitt deutlich
abheben und Verbänden Beispiel sein können, neue Wege zu gehen.
Bildunterschrift: Katharina Lorenz, Leiterin der Abteilung Sozialpolitik, Dirk Kortylak,
stellvertretender Geschäftsführer des SoVD in Niedersachsen, und Stefanie Jäkel,
Landespressesprecherin des SoVD, (v.l.) nahmen die Auszeichnung entgegen.

Quelle: Sovd Landesverband

 

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