Gemeinde
Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

Seite 1 von 5 Seite vor

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Corona-Regelungen in der Pflege weiter verlängert
Finanzielle Entlastung pflegender Angehöriger bei Job-Auszeit
Sulingen/Syke. Wenn Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden, können sich Betroffene vom
Job freistellen lassen und als Lohnausgleich das sogenannte Pflegeunterstützungsgeld
beantragen. Aufgrund der Pandemie wurde die Zahlungsdauer im vergangenen Jahr verdoppelt –
diese und weitere Corona-Regelungen im Bereich der Pflege wurden jetzt weiter verlängert. Der
Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke erklärt Betroffenen alles Wichtige zu den
Änderungen.

Es kann ganz plötzlich kommen: Ein*e Angehörige*r wird pflegebedürftig und die Pflege muss
organisiert werden. In solchen Fällen können sich Betroffene durch ihre*n Arbeitgeber*in
freistellen lassen. „Viele wissen gar nicht, dass sie dann Pflegeunterstützungsgeld als
Lohnausgleichbei bei der Pflegekasse beantragen können. Der Lohnersatz beträgt brutto
zwischen 90 und 100 Prozent des Nettoeinkommens“, erläutert Manuela Schumacher aus dem
Beratungszentrum in Sulingen. Diese finanzielle Entlastung wird normalerweise für zehn Tage
gezahlt, coronabedingt wurde der Zahlungszeitraum aber auf 20 Tage angehoben – diese
Regelung gilt jetzt bis zum 31. Dezember 2021. Ebenfalls bis Ende des Jahres werden unter
gleichen Anspruchsvoraussetzungen Verbrauchs- und Pflegehilfsmittel für Pflegebedürftige in
häuslicher Pflege in Höhe von bis zu 60 Euro im Monat von der Pflegekasse übernommen.

„Weitere Corona-Regelungen wurden bis zum 30. September verlängert“ weiß Schumacher. Wo es
zum gesundheitlichen Schutz als erforderlich gesehen wird, beurteilt der Medizinische Dienst
(MD) eine Pflegebedürftigkeit weiterhin telefonisch oder nach Aktenlage. Auch
Beratungsgespräche für Pflegegeldempfangende können auf Wunsch digital oder per Telefon
stattfinden. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag, der monatlich 125
Euro beträgt, in diesem Zeitraum auch für haushaltsnahe Dienstleistungen verwenden. Außerdem
können, unabhängig vom Pflegegrad, nicht genutzte Beträge für Entlastungsleistungen aus 2019
und 2020 noch bis Ende September genutzt werden.

Die Beraterinnen des SoVD in Sulingen und Syke beantworten weitere Fragen und unterstützen
bei der Beantragung von Pflegeunterstützungsgeld. Der SoVD kann unter info.sulingen@sovd-
nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon 0511-65610720
kontaktiert werden.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

SoVD lädt zum Online-Vortrag über häusliche Pflege ein„Pflegegrad, Begutachtung & Co.“Sulingen-Syke. Um während der Pandemie ohne gesundheitliche Risiken über wichtige Themen zu informieren, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke im Februar eine digitale Vortragsreihe ins Leben gerufen. Der bevorstehende dritte Online-Vortrag der Reihe informiert zu Themen rund um häusliche Pflege undPflegegrad und findet am 29. April 2021 von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Die Veranstaltung richtet sich an SoVD-Mitglieder sowie alle anderen Interessierten und ist kostenfrei.Der SoVD erhält häufig Fragen zum Thema häusliche Pflege und berät seine Mitglieder dazu. Denn wer beispielsweise einen Pflegegrad beantragen möchte, stößt auf viele Unklarheiten. Auch die zahlreichen Anträge, die auszufüllen sind, überfordern viele Menschen. Am 29. April 2021 referiert Katharina Lorenz vom SoVD-Landesverband Niedersachsen von 15.00 bis 17.00 Uhr zum Thema „Pflegegrad, Begutachtung & Co.: Was muss ich bei der Pflege zu Hause beachten?“. In ihrem digitalen Vortrag erläutert sie Interessierten, wie ein Pflegegrad beantragt wird und welche Voraussetzungen dafür erfülltsein müssen. Außerdem führt Lorenz aus, wie eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst abläuft und was Betroffene bei der Begutachtung berücksichtigen sollten. Sie gibt auch Auskunft darüber, welche Maßnahmen ergriffen werden können, falls jemand mit der Einstufung des Pflegegrades nicht einverstanden ist. Mögliche Hilfen und Leistungen der Pflegeversicherungen stellt Lorenz ebenfalls vor.Der Vortrag soll Unsicherheiten entgegenwirken, indem alle wichtigen Fragen zur häuslichen Pflege beantwortet werden. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Informationen über mögliche Beratungsleistungen und Hilfestellungen des SoVD im Bereich Pflege.Interessierte können sich unter weiterbildung@sovd-nds.de für die digitale Veranstaltung am 29. April anmelden. Anmeldeschluss ist am 22. April. Der Vortrag findet per Zoom statt und ist kostenfrei. Diesem dritten Online-Vortrag folgen ab Ende Mai weitere Vorträge –etwa zum Thema Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung. Zusätzliche Informationen zur Vortragsreihesind unter www.sovd-nds.deverfügbar.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Zusätzliches Service-Angebot für ältere und mobilitätseingeschränkte Mitglieder
SoVD hilft bei Terminen für Corona-Impfungen

Sulingen/Syke. In Niedersachsens Impfzentren haben die Corona-Impfungen der über 80-Jährigen begonnen. Leider läuft der Prozess bislang schleppend – was auch an der schlechten Erreichbarkeit der Impf-Hotline des Landes Niedersachsen liegt. Auf diesem Wege einen Termin zu vereinbaren, gestaltet sich noch immer schwierig. Deshalb macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) seinen Mitgliedern ein ganz besonderes Angebot: Über ein Service-Telefon unterstützt er sie und übernimmt die Vereinbarung eines Impftermins.

Mit höchster Priorität können sich jetzt über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch gerade für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist die Terminvereinbarung oft nicht möglich: Die Impf-Hotline des Landes ist überlastet und nur schwer erreichbar. Leider fehlt es vielen Seniorinnen und Senioren oft an den technischen Mitteln, alternativ die Online-Terminvereinbarung zu nutzen und sich zumindest auf die Warteliste setzen zu lassen.

„Hier kommen wir ins Spiel. All diejenigen, denen es nicht möglich ist, selbstständig einen Termin zu machen, unterstützen wir und übernehmen die Koordination“, sagt Bruno Hartwig, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz.

Die Überlastung der Impf-Hotline ist zusätzlich problematisch, weil Anruferinnen und Anrufer ihre Fragen nicht stellen können – zum Beispiel, wann genau sie an der Reihe sind. „Wir vermitteln unseren Mitgliedern nicht nur einen Termin, sondern stehen auch bei Fragen rund um den Impfprozess mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Hartwig dazu. „Uns ist es wichtig, dass wir auch in der Krise zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Deshalb helfen wir unseren älteren Mitgliedern und informieren sie – gerade in dieser schwierigen Zeit“, betont Hartwig weiter.

Das Service-Telefon des SoVD ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0511 656107-25 erreichbar.

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Unterstützung für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Berufskrankheit Corona: Unfallversicherung übernimmt Kosten

Sulingen/Syke. Corona kann von der gesetzlichen Unfallversicherung jetzt als Berufskrankheit anerkannt werden. Wenn die Voraussetzungen einer Anerkennung erfüllt werden, trägt sie die Kosten für die Rehabilitation und zahlt Rente im Falle dauerhafter Schädigungen durch eine COVID-19-Erkrankung sowie Hinterbliebenenrente im Todesfall – das gilt auch für ehrenamtlich Tätige in dem Bereich. Bei Fragen helfen die Beraterinnen und Berater des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke weiter.

Eine COVID-19-Erkrankung als Berufskrankheit anerkennen lassen: Das betrifft insbesondere Menschen, die in ambulanten medizinischen und stationären Einrichtungen oder Laboratorien arbeiten. „Im Wesentlichen müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Der berufliche Kontakt zu einem Corona-Infizierten, das Auftreten von Symptomen, wie zum Beispiel Husten oder Verlust des Geschmackssinns, sowie ein Corona-positiver PCR-Test“, erläutert Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum in Sulingen.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion und damit auf eine Berufskrankheit, sollten in Gesundheitsberufen Beschäftigte den behandelnden Arzt darauf hinweisen. Ärzte und auch Arbeitgeber sind verpflichtet, einen solchen Verdacht der gesetzlichen Unfallversicherung zu gemeldet.

Die gesetzliche Unfallversicherung trägt im Falle einer anerkannten Berufskrankheit die Kosten der Behandlung sowie die der Rehabilitation. Sollte durch die Infektion eine Minderung der Erwerbsfähigkeit auftreten, zahlt die Unfallversicherung auch die Rente. Stirbt ein Infizierter, kann Hinterbliebenenrente gezahlt werden.

Die Beraterinnen und Berater des SoVD in Sulingen und Syke beantworten weitere Fragen zum Thema „Corona als Berufskrankheit“ und bieten eine individuelle Beratung hierzu. Der SoVD ist unter info.sulingen@sovd-nds.de / info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720 erreichbar.



SoVD Ortsverband Informiert

Zahnersatz: Mehr Zuschüsse für gesetzlich Versicherte

Wer als gesetzlich Versicherter Zahnersatz benötigt, erhält dafür einen Zuschuss von der Krankenkasse. Dieser steigt ab Oktober durch das Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung kräftig an – und lässt sich durch den Nachweis regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen im Bonusheft sogar noch weiter erhöhen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke stellt die neuen Regeln vor.

„Bisher deckt der sogenannte Festzuschuss 50 bis maximal 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung mit einem Zahnersatz ab“, erklärt Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum Sulingen. „Ab Oktober übernehmen die Krankenkassen dagegen in jedem Fall mindestens 60 Prozent.“ Bei einer regelmäßig im Bonusheft dokumentierten Zahnvorsorge während der letzten fünf Jahre steige der Zuschuss auf 70 und nach zehn Jahren sogar auf 75 Prozent.

In Härtefällen sei unabhängig von der Bonusregelung sogar eine vollständige Kostenübernahme möglich. „Voraussetzung dafür ist, dass der oder die Versicherte durch den selbst zu tragenden Eigenanteil unzumutbar belastet würde“, erläutert Schumacher. „Das ist zum Beispiel beim Bezug von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe der Fall.“

Darüber hinaus gelte die Härtefallregelung auch für Versicherte mit besonders geringem Einkommen. „Für Einzelpersonen liegt die Einkommensgrenze in diesem Jahr bei monatlich 1.274 Euro brutto“, führt die SoVD-Sozialberaterin aus. „Mit einem im selben Haushalt lebenden Angehörigen erhöht sie sich derzeit auf 1.751,75 Euro.“ Aber auch Versicherte, deren Einkommen leicht über der Grenze liege, könnten einen höheren Festzuschuss bekommen. „Dieser wird dann im Einzelfall von der Krankenkasse berechnet“, so Schumacher.

Individuelle Beratung dazu bietet der SoVD in Sulingen und Syke. Die Beraterinnen und Berater beantworten alle sozialrechtlichen Fragen rund um das Thema Gesundheit, stellen auf Wunsch die nötigen Anträge und übernehmen den Schriftverkehr mit den Krankenkassen.

Quelle: Sovd Landesverband

 

Seite 1 von 5 Seite vor