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Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

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SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Folgen von Passivrauchen und dem Tragen schwerer Lasten werden berücksichtigt
Berufskrankheit: Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose anerkannt
Sulingen / Syke. Seit dem 1. August 2021 gelten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose als
Berufskrankheit.
Wenn sie durch Passivrauchen oder schweres Heben und Tragen am Arbeitsplatz verursacht
werden, können die Krankheiten unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt werden. Worauf
Betroffene genau achten müssen, weiß der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und
Syke.

Nach Zustimmung des Bundesrats wurden Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose zum 1. August
2021 in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann
bei Betroffenen eine Berufskrankheit anerkannt werden. „Grundsätzlich muss eine Belastung
durch Passivrauchen oder schweres Heben und Tragen am Arbeitsplatz als Ursache der
Erkrankung festgestellt werden“, erklärt Manuela Schumacher aus dem Beratungszentrum in
Sulingen. Aber auch das Gewicht der zu bewegenden Lasten, die Häufigkeit der Belastung oder
das private Rauchverhalten der Betroffenen entscheidet über eine Anerkennung.

Bei weiteren Fragen zum Thema können die Beraterinnen des SoVD in Sulingen und Syke per E-
Mail an info.sulingen@sovd-nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de sowie über das Mitglieder-
Service-Telefon: 0511-656107290 kontaktiert werden

Quelle: Sovd Landesverband

Jahreshauptversammlung SoVD Ortsverband Schwarme

Jahreshauptversammlung vom SoVD Ortsverband Schwarme

Am Samstag, den 28 August hielt der SoVD Schwarme entlich seine Jahreshauptversammlung 2021
ab. Der erste Vorsitzende Carsten Ravens konnte trotz der strengen angekündigten Einhaltung der 3G Regelung 43 Mitglieder begrüßen.
Besonders begrüßte er Frau Waltraud Schweers vom Kreisverband, den Bürgermeister Jan-Dieter Oldenburg und den Geschäftsführer vom Reit und Rennverein Schwarme Werner Hüneke, die auch alle Mitglied im SoVD sind.
Sollte die Versammlung eigentlich im Garten der Gaststätte mit anschließendem Grillen stattfinden
musste wegen schlechtes Wetter alles auf den Saal verlegt werden. Gegrillt wurde trotzdem unterm großen Schirm draußen aber drinnen gegessen. Der Jahresbericht vom Vorsitzenden viel sehr kurz aus, da ja das ganze Jahr 2020 fast keine Aktivitäten stattgefunden haben. Weiter standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Für 10 Jahre Mitgliedschaft Helga Hackauf, Edelgard Holle, Hans-Jürgen Hackauf und Werner Rosenhagen. Für 25 Jahre Gerda Meyer, Hilde Masemann und Siegmund Jabs.
Es waren leider nur 3 anwesend die Anderen waren entschuldigt.
Frau Schweers berichtete noch über die Aktivitäten aus dem Kreisverband und der Bürgermeister
über Bauvorhaben in der Gemeinde.


SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Corona-Regelungen in der Pflege weiter verlängert
Finanzielle Entlastung pflegender Angehöriger bei Job-Auszeit
Sulingen/Syke. Wenn Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden, können sich Betroffene vom
Job freistellen lassen und als Lohnausgleich das sogenannte Pflegeunterstützungsgeld
beantragen. Aufgrund der Pandemie wurde die Zahlungsdauer im vergangenen Jahr verdoppelt –
diese und weitere Corona-Regelungen im Bereich der Pflege wurden jetzt weiter verlängert. Der
Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke erklärt Betroffenen alles Wichtige zu den
Änderungen.

Es kann ganz plötzlich kommen: Ein*e Angehörige*r wird pflegebedürftig und die Pflege muss
organisiert werden. In solchen Fällen können sich Betroffene durch ihre*n Arbeitgeber*in
freistellen lassen. „Viele wissen gar nicht, dass sie dann Pflegeunterstützungsgeld als
Lohnausgleichbei bei der Pflegekasse beantragen können. Der Lohnersatz beträgt brutto
zwischen 90 und 100 Prozent des Nettoeinkommens“, erläutert Manuela Schumacher aus dem
Beratungszentrum in Sulingen. Diese finanzielle Entlastung wird normalerweise für zehn Tage
gezahlt, coronabedingt wurde der Zahlungszeitraum aber auf 20 Tage angehoben – diese
Regelung gilt jetzt bis zum 31. Dezember 2021. Ebenfalls bis Ende des Jahres werden unter
gleichen Anspruchsvoraussetzungen Verbrauchs- und Pflegehilfsmittel für Pflegebedürftige in
häuslicher Pflege in Höhe von bis zu 60 Euro im Monat von der Pflegekasse übernommen.

„Weitere Corona-Regelungen wurden bis zum 30. September verlängert“ weiß Schumacher. Wo es
zum gesundheitlichen Schutz als erforderlich gesehen wird, beurteilt der Medizinische Dienst
(MD) eine Pflegebedürftigkeit weiterhin telefonisch oder nach Aktenlage. Auch
Beratungsgespräche für Pflegegeldempfangende können auf Wunsch digital oder per Telefon
stattfinden. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag, der monatlich 125
Euro beträgt, in diesem Zeitraum auch für haushaltsnahe Dienstleistungen verwenden. Außerdem
können, unabhängig vom Pflegegrad, nicht genutzte Beträge für Entlastungsleistungen aus 2019
und 2020 noch bis Ende September genutzt werden.

Die Beraterinnen des SoVD in Sulingen und Syke beantworten weitere Fragen und unterstützen
bei der Beantragung von Pflegeunterstützungsgeld. Der SoVD kann unter info.sulingen@sovd-
nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon 0511-65610720
kontaktiert werden.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

SoVD lädt zum Online-Vortrag über häusliche Pflege ein„Pflegegrad, Begutachtung & Co.“Sulingen-Syke. Um während der Pandemie ohne gesundheitliche Risiken über wichtige Themen zu informieren, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke im Februar eine digitale Vortragsreihe ins Leben gerufen. Der bevorstehende dritte Online-Vortrag der Reihe informiert zu Themen rund um häusliche Pflege undPflegegrad und findet am 29. April 2021 von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Die Veranstaltung richtet sich an SoVD-Mitglieder sowie alle anderen Interessierten und ist kostenfrei.Der SoVD erhält häufig Fragen zum Thema häusliche Pflege und berät seine Mitglieder dazu. Denn wer beispielsweise einen Pflegegrad beantragen möchte, stößt auf viele Unklarheiten. Auch die zahlreichen Anträge, die auszufüllen sind, überfordern viele Menschen. Am 29. April 2021 referiert Katharina Lorenz vom SoVD-Landesverband Niedersachsen von 15.00 bis 17.00 Uhr zum Thema „Pflegegrad, Begutachtung & Co.: Was muss ich bei der Pflege zu Hause beachten?“. In ihrem digitalen Vortrag erläutert sie Interessierten, wie ein Pflegegrad beantragt wird und welche Voraussetzungen dafür erfülltsein müssen. Außerdem führt Lorenz aus, wie eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst abläuft und was Betroffene bei der Begutachtung berücksichtigen sollten. Sie gibt auch Auskunft darüber, welche Maßnahmen ergriffen werden können, falls jemand mit der Einstufung des Pflegegrades nicht einverstanden ist. Mögliche Hilfen und Leistungen der Pflegeversicherungen stellt Lorenz ebenfalls vor.Der Vortrag soll Unsicherheiten entgegenwirken, indem alle wichtigen Fragen zur häuslichen Pflege beantwortet werden. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Informationen über mögliche Beratungsleistungen und Hilfestellungen des SoVD im Bereich Pflege.Interessierte können sich unter weiterbildung@sovd-nds.de für die digitale Veranstaltung am 29. April anmelden. Anmeldeschluss ist am 22. April. Der Vortrag findet per Zoom statt und ist kostenfrei. Diesem dritten Online-Vortrag folgen ab Ende Mai weitere Vorträge –etwa zum Thema Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung. Zusätzliche Informationen zur Vortragsreihesind unter www.sovd-nds.deverfügbar.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Zusätzliches Service-Angebot für ältere und mobilitätseingeschränkte Mitglieder
SoVD hilft bei Terminen für Corona-Impfungen

Sulingen/Syke. In Niedersachsens Impfzentren haben die Corona-Impfungen der über 80-Jährigen begonnen. Leider läuft der Prozess bislang schleppend – was auch an der schlechten Erreichbarkeit der Impf-Hotline des Landes Niedersachsen liegt. Auf diesem Wege einen Termin zu vereinbaren, gestaltet sich noch immer schwierig. Deshalb macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) seinen Mitgliedern ein ganz besonderes Angebot: Über ein Service-Telefon unterstützt er sie und übernimmt die Vereinbarung eines Impftermins.

Mit höchster Priorität können sich jetzt über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch gerade für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist die Terminvereinbarung oft nicht möglich: Die Impf-Hotline des Landes ist überlastet und nur schwer erreichbar. Leider fehlt es vielen Seniorinnen und Senioren oft an den technischen Mitteln, alternativ die Online-Terminvereinbarung zu nutzen und sich zumindest auf die Warteliste setzen zu lassen.

„Hier kommen wir ins Spiel. All diejenigen, denen es nicht möglich ist, selbstständig einen Termin zu machen, unterstützen wir und übernehmen die Koordination“, sagt Bruno Hartwig, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz.

Die Überlastung der Impf-Hotline ist zusätzlich problematisch, weil Anruferinnen und Anrufer ihre Fragen nicht stellen können – zum Beispiel, wann genau sie an der Reihe sind. „Wir vermitteln unseren Mitgliedern nicht nur einen Termin, sondern stehen auch bei Fragen rund um den Impfprozess mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Hartwig dazu. „Uns ist es wichtig, dass wir auch in der Krise zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Deshalb helfen wir unseren älteren Mitgliedern und informieren sie – gerade in dieser schwierigen Zeit“, betont Hartwig weiter.

Das Service-Telefon des SoVD ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0511 656107-25 erreichbar.

Quelle: SoVD Kreisverband

 

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