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Nachrichten aus Schwarme

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SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Zusätzliches Service-Angebot für ältere und mobilitätseingeschränkte Mitglieder
SoVD hilft bei Terminen für Corona-Impfungen

Sulingen/Syke. In Niedersachsens Impfzentren haben die Corona-Impfungen der über 80-Jährigen begonnen. Leider läuft der Prozess bislang schleppend – was auch an der schlechten Erreichbarkeit der Impf-Hotline des Landes Niedersachsen liegt. Auf diesem Wege einen Termin zu vereinbaren, gestaltet sich noch immer schwierig. Deshalb macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) seinen Mitgliedern ein ganz besonderes Angebot: Über ein Service-Telefon unterstützt er sie und übernimmt die Vereinbarung eines Impftermins.

Mit höchster Priorität können sich jetzt über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch gerade für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist die Terminvereinbarung oft nicht möglich: Die Impf-Hotline des Landes ist überlastet und nur schwer erreichbar. Leider fehlt es vielen Seniorinnen und Senioren oft an den technischen Mitteln, alternativ die Online-Terminvereinbarung zu nutzen und sich zumindest auf die Warteliste setzen zu lassen.

„Hier kommen wir ins Spiel. All diejenigen, denen es nicht möglich ist, selbstständig einen Termin zu machen, unterstützen wir und übernehmen die Koordination“, sagt Bruno Hartwig, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz.

Die Überlastung der Impf-Hotline ist zusätzlich problematisch, weil Anruferinnen und Anrufer ihre Fragen nicht stellen können – zum Beispiel, wann genau sie an der Reihe sind. „Wir vermitteln unseren Mitgliedern nicht nur einen Termin, sondern stehen auch bei Fragen rund um den Impfprozess mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Hartwig dazu. „Uns ist es wichtig, dass wir auch in der Krise zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Deshalb helfen wir unseren älteren Mitgliedern und informieren sie – gerade in dieser schwierigen Zeit“, betont Hartwig weiter.

Das Service-Telefon des SoVD ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0511 656107-25 erreichbar.

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Unterstützung für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Berufskrankheit Corona: Unfallversicherung übernimmt Kosten

Sulingen/Syke. Corona kann von der gesetzlichen Unfallversicherung jetzt als Berufskrankheit anerkannt werden. Wenn die Voraussetzungen einer Anerkennung erfüllt werden, trägt sie die Kosten für die Rehabilitation und zahlt Rente im Falle dauerhafter Schädigungen durch eine COVID-19-Erkrankung sowie Hinterbliebenenrente im Todesfall – das gilt auch für ehrenamtlich Tätige in dem Bereich. Bei Fragen helfen die Beraterinnen und Berater des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke weiter.

Eine COVID-19-Erkrankung als Berufskrankheit anerkennen lassen: Das betrifft insbesondere Menschen, die in ambulanten medizinischen und stationären Einrichtungen oder Laboratorien arbeiten. „Im Wesentlichen müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Der berufliche Kontakt zu einem Corona-Infizierten, das Auftreten von Symptomen, wie zum Beispiel Husten oder Verlust des Geschmackssinns, sowie ein Corona-positiver PCR-Test“, erläutert Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum in Sulingen.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion und damit auf eine Berufskrankheit, sollten in Gesundheitsberufen Beschäftigte den behandelnden Arzt darauf hinweisen. Ärzte und auch Arbeitgeber sind verpflichtet, einen solchen Verdacht der gesetzlichen Unfallversicherung zu gemeldet.

Die gesetzliche Unfallversicherung trägt im Falle einer anerkannten Berufskrankheit die Kosten der Behandlung sowie die der Rehabilitation. Sollte durch die Infektion eine Minderung der Erwerbsfähigkeit auftreten, zahlt die Unfallversicherung auch die Rente. Stirbt ein Infizierter, kann Hinterbliebenenrente gezahlt werden.

Die Beraterinnen und Berater des SoVD in Sulingen und Syke beantworten weitere Fragen zum Thema „Corona als Berufskrankheit“ und bieten eine individuelle Beratung hierzu. Der SoVD ist unter info.sulingen@sovd-nds.de / info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720 erreichbar.



SoVD Ortsverband Informiert

Zahnersatz: Mehr Zuschüsse für gesetzlich Versicherte

Wer als gesetzlich Versicherter Zahnersatz benötigt, erhält dafür einen Zuschuss von der Krankenkasse. Dieser steigt ab Oktober durch das Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung kräftig an – und lässt sich durch den Nachweis regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen im Bonusheft sogar noch weiter erhöhen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke stellt die neuen Regeln vor.

„Bisher deckt der sogenannte Festzuschuss 50 bis maximal 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung mit einem Zahnersatz ab“, erklärt Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum Sulingen. „Ab Oktober übernehmen die Krankenkassen dagegen in jedem Fall mindestens 60 Prozent.“ Bei einer regelmäßig im Bonusheft dokumentierten Zahnvorsorge während der letzten fünf Jahre steige der Zuschuss auf 70 und nach zehn Jahren sogar auf 75 Prozent.

In Härtefällen sei unabhängig von der Bonusregelung sogar eine vollständige Kostenübernahme möglich. „Voraussetzung dafür ist, dass der oder die Versicherte durch den selbst zu tragenden Eigenanteil unzumutbar belastet würde“, erläutert Schumacher. „Das ist zum Beispiel beim Bezug von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe der Fall.“

Darüber hinaus gelte die Härtefallregelung auch für Versicherte mit besonders geringem Einkommen. „Für Einzelpersonen liegt die Einkommensgrenze in diesem Jahr bei monatlich 1.274 Euro brutto“, führt die SoVD-Sozialberaterin aus. „Mit einem im selben Haushalt lebenden Angehörigen erhöht sie sich derzeit auf 1.751,75 Euro.“ Aber auch Versicherte, deren Einkommen leicht über der Grenze liege, könnten einen höheren Festzuschuss bekommen. „Dieser wird dann im Einzelfall von der Krankenkasse berechnet“, so Schumacher.

Individuelle Beratung dazu bietet der SoVD in Sulingen und Syke. Die Beraterinnen und Berater beantworten alle sozialrechtlichen Fragen rund um das Thema Gesundheit, stellen auf Wunsch die nötigen Anträge und übernehmen den Schriftverkehr mit den Krankenkassen.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Auch Väter können von der Mütterrente profitieren
SoVD gibt Tipps zur Zuordnung von Erziehungszeiten

Immer mehr Eltern nehmen sich für die Erziehung von Kindern in den ersten Lebensjahren gemeinsam Zeit. Doch solange nichts anderes vereinbart ist, werden die Erziehungszeiten bei der Rente automatisch der Mutter angerechnet. Dabei kann die Zuordnung zum Vater durchaus sinnvoll sein. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke erklärt, wie die Mütterrente für Väter funktioniert.

„Grundsätzlich ist die Mütterrente für Väter noch immer ein Sonderfall“, stellt Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum Sulingen klar. „Haben beide Eltern ein Kind gemeinsam erzogen, werden die Erziehungszeiten normalerweise der Mutter zugeordnet.“

Durch eine gemeinsame Erklärung beider Elternteile gegenüber der Deutschen Rentenversicherung könne der Anspruch aber abweichend auf den Vater übertragen werden. „Dies kann zum Beispiel zum Ausgleich von Rentenlücken während einer Elternzeit sinnvoll sein“, so Schumacher weiter. „Der Haken dabei: Eine solche Erklärung kann nur für die Zukunft abgegeben werden und gilt maximal zwei Monate rückwirkend.“ Wer die rechtzeitige Abgabe der Erklärung verpasse, habe also unter Umständen das Nachsehen.

Um den Anspruch dennoch für einen länger zurückliegenden Zeitraum einfordern zu können, müsse der Vater nachweisen, dass er den überwiegenden Teil der Erziehungsarbeit geleistet hat. „Dafür spricht zum Beispiel, wenn er arbeitslos war oder bei freier Zeiteinteilung studiert hat, während die Mutter gearbeitet hat“, erläutert die SoVD-Beraterin.

Wer wissen möchte, ob die Zuordnung zum Vater im Einzelfall möglich ist und sich insgesamt wirtschaftlich lohnt, kann sich an den SoVD in Sulingen und Syke wenden. Die Beraterinnen und Berater prüfen die Unterlagen der Ratsuchenden und beantworten generell alle Fragen rund um das Thema Rente. Der SoVD ist unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de erreichbar sowie über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme

Guten Morgen liebe Mitglieder und Schwarmer



da ist sie nun, die lang diskutierte Corona-Warn-App.



Doch was tun? Uns haben einige Nachfragen erreicht, ob eine Installation ratsam oder gar gefährlich sei…?!

Es gibt wie immer die unterschiedlichsten Lager und Meinungen….



Doch wer sich ein wenig damit auseinandergesetzt hat, wird schnell merken, dass es hier absolut keine Bedenken geben muss.

Es kann sein, dass diese App nicht das bringt, was sich von ihr erhofft wird. Doch wenn nur ein/e einzige/r Nutzer rechtzeitig gewarnt wird, bevor sie/er andere Personen ansteckt, dann ist das schon mal kein Fehler.

In den Beratungszentren sind wir dank unserer hervorragenden Hygienemaßnahmen wie Spuckschutz, Mund-Nase-Schutz und Abstandsregeln bereits sehr sicher aufgestellt und können daher wieder Beratungen von Angesicht zu Angesicht durchführen. Gerade hierbei sind Sie mit vielen Menschen über einen längeren Zeitraum in Kontakt. Die Mitglieder haben ebenfalls oft Smartphones dabei und ggf. auch die App installiert. Sie können mit der Nutzung der App also auch ein weiteres kleines Stück zur Sicherheit für sich und die Mitglieder beitragen.



Und was die Sicherheit unserer Daten angeht, da gibt es auch von unserer Seite keinerlei Bedenken.

Deutschland ist eines der kritischsten Länder, was den Datenschutz betrifft. Selbst sichere Dinge können mitunter lang und breit von Datenschützern und Kritikern zerredet werden.

Wenn diese aber hier grünes Licht geben – selbst der sehr kritische Chaos-Computer-Club hat keine Bedenken, dann sollten auch bei den letzten Zweiflern die Sorgen schwinden. Die App ist auch OpenSource und kein Geheimnis, wie viele andere Apps, die auf dem Handy genutzt werden. Das bedeutet, dass der Programmcode, welcher die App zum laufen bringt, für alle einsehbar ist. Und viele ECHTE Experten haben sich diesen Programmcode angeschaut.



Zum Glück ist die App freiwillig. Zum Glück werden die Daten ausschließlich auf dem eigenen Smartphone gespeichert – temporär und anonymisiert mit Zufallscodes. Und im Gegensatz zu vielen Corona-Apps aus anderen Ländern, erfolgt bei uns kein GPS-Tracking.



Wir können an dieser Stelle mit bestem Wissen und Gewissen durchaus ebenfalls für die App in die Bresche springen und empfehlen sogar die Installation. Informationen und die Möglichkeit zum Download erhalten Sie hier auf der Seite der Bundesregierung: https://www.corona-warn-app.de





Die Corona-Warn-App ist nach unserer Auffassung sicher!
Falls sie nichts bringt: schade, aber es war den Versuch Wert!
Falls sie auch nur geringen Erfolg hat: jede vermiedene Infektion ist gut!
Wenn Sie die App nicht installieren wollen: das ist und bleibt Ihre Entscheidung. Sie müssen sich nirgends rechtfertigen!

Euer SoVD Ortsverband Schwarme



Quelle: SoVD Landesverband

 

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