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Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

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SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Pflegende Angehörige sind unfallversichert
Sulingen / Syke. Unfälle passieren schnell. Ob unglücklich gestürzt und den Arm gebrochen oder
beim Umlagern den Rücken verletzt: Unter bestimmten Voraussetzungen sind pflegende
Angehörige automatisch über die gesetzliche Unfallversicherung versichert, wenn etwas im
Zusammenhang mit ihrer Pflegetätigkeit passiert – das gilt auch für Wegstrecken vom
beziehungsweise zum Pflegeort. Wichtige Voraussetzung: Der*die pflegende Angehörige ist bei
der Pflegekasse als Pflegeperson gemeldet. Was es darüber hinaus zu beachten gibt, erklärt der
Sozialverband Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke.
Verletzen sich pflegende Angehörige bei Tätigkeiten, die direkt etwas mit der pflegebedürftigen
Person zu tun haben, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen als Arbeitsunfall gelten. Dann
stehen ihnen Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung zu. „Abgedeckt sind sowohl
klassische Pflegetätigkeiten als auch Haushaltsaufgaben, die für Pflegedürftige übernommen
werden“, informiert SoVD-Beraterin Manuela Schumacher aus dem Beratungszentrum in Sulingen.
Außerdem sind Wegstrecken von oder zum Wohnort versichert – zum Beispiel bei Besorgungen.
Die Betroffenen müssen allerdings bei der Pflegekasse als Pflegeperson gemeldet sein.
Eine weitere Voraussetzung ist, dass die pflegebedürftige Person den Pflegegrad zwei oder höher
zuerkannt bekommen hat. Zudem muss die häusliche Pflege an mindestens zwei Tagen in der
Woche und im Umfang von insgesamt zehn Stunden geleistet werden. Haben pflegende
Angehörige einen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, sollten sie sich
nach einem Unfall direkt an eine*n Arzt*Ärztin wenden und melden, dass er im Rahmen der
häuslichen Pflege passiert ist. „Geben Mediziner*innen den Vorfall nicht an die
Unfallversicherung weiter, sollten Betroffene dies unbedingt selbst tun“, rät Schumacher. Erst
dann könnten die Kosten für beispielsweise Behandlungen, Rehamaßnahmen oder Fahrtkosten
übernommen werden. „In besonders schweren Fällen kann sogar ein Anspruch auf Rente
bestehen“, fügt Schumacher hinzu.
Für Fragen hierzu oder zu weiteren Pflegethemen stehen die Beraterinnen des SoVD in Sulingen
und Syke zur Verfügung. Kontakt aufgenommen werden kann unter info.sulingen@sovd-nds.de
bzw. info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511 – 65610720.

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Hilfe für Pflegebedürftige und Angehörige
SoVD-Pflegetelefon unterstützt bei Sorgen zum Thema Pflege
Hannover. Die eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Familienmitglieds stellt Menschen vor
besondere Herausforderungen. Daher bietet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in
Niedersachsen zusätzlich zu seiner sozialrechtlichen Beratung mit dem SoVD-Pflegetelefon
eine konkrete Unterstützung für pflegebedürftige Menschen, ihre Familienmitglieder und
pflegende Angehörige an. Ratsuchende erhalten beim SoVD-Pflegetelefon nützliche Tipps und
Hilfestellungen für ihre individuelle Situation. Das Pflegetelefon ist unter 0511 70148-148
erreichbar, die Anrufe sind kostenfrei.
Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird oder es nach Jahren der häuslichen Pflege zu
Problemen kommt, können Angehörige mit der Situation überfordert sein. „In solchen
Momenten hilft es sehr, wenn man sich mit jemandem über die emotionale Belastung
austauschen kann und Informationen bekommt, welche Möglichkeiten es gibt, die individuelle
Situation zu meistern“, findet Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD in Niedersachsen.
Dafür gibt es das SoVD-Pflegetelefon, das schon seit 1999 eine neutrale und von Behörden
unabhängige Anlaufstelle für Ratsuchende ist. Diese erhalten dort beispielsweise Hinweise auf
weiterführende Dienste oder Auskunft, wo sie vor Ort Unterstützung finden können. Während
der Corona-Pandemie hatten Angehörige aufgrund der Schutzmaßnahmen und
Besuchsregelungen auch häufiger Meinungsverschiedenheiten mit Pflegeeinrichtungen. „Auch
in diesen Fällen ist unser Pflegetelefon eine wertvolle Hilfe, denn hier können Menschen
Tipps bekommen, wie sie bei Konflikten mit Pflegeheimen oder Pflegediensten handeln
können“, schildert Sackarendt.
Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen können sich unter 0511 70148-148 oder
pflegetelefon@sovd-nds.de an das SoVD-Pflegetelefon wenden. Aus organisatorischen
Gründen ist ein Anrufbeantworter geschaltet, die Rückrufe der Ratsuchenden erfolgen zeitnah
von Montag bis Freitag. Das Pflegetelefon wird ehrenamtlich von Gisela Freese betreut. Die
pensionierte Gerontologin und Pastorin kennt sowohl die Pflegelandschaft als auch die
Herausforderungen gut, die Betroffene bei pflegerischen Krisen zu bewältigen haben. Sie
nimmt sich Zeit für ein Gespräch und berät Ratsuchende in ihrer individuellen Lage. Alle
Gespräche werden vertraulich und auf Wunsch auch anonym behandelt. Weitere Informationen
sind unter www.sovd-nds.de/pflegetelefon abrufbar.

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Bei Verdacht auf Ansteckung in der Schule sollten Eltern Unfallversicherung informieren
Corona bei Kindern kann als Schulunfall gemeldet werden
Sulingen/Syke. Haben sich Kinder in der Schule mit Corona infiziert, kann das der gesetzlichen
Unfallversicherung als Schulunfall gemeldet werden, die dann jegliche Behandlungskosten
übernimmt. Voraussetzung für eine Anerkennung ist allerdings die Beweisbarkeit, dass sich ein
Kind tatsächlich dort angesteckt hat. Was es dabei zu beachten gibt, weiß der Sozialverband
Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke.
Da schulpflichtige Kinder während der Schulzeit und auf dem Schulweg gesetzlich
unfallversichert sind, kann eine Corona-Infektion von Schüler*innen bei der Unfallversicherung
als Schulunfall gemeldet werden. „Schulen sind nur bei schweren Krankheitsverläufen
verpflichtet, die Unfallversicherung zu informieren. Deshalb sollten Eltern das selbst tun, wenn es
Anhaltspunkte dafür gibt, dass sich das Kind im Unterricht oder bei schulischen Veranstaltungen
infiziert hat“, rät Manuela Schumacher aus dem SoVD-Beratungszentrum in Sulingen. Außerdem
sei es ratsam, im konkreten Verdachtsfall auch die Schule in Kenntnis zu setzen.
Nach einer Meldung prüft die Unfallversicherung im Einzelfall, ob sich ein Kind tatsächlich in der
Schule und nicht etwa bei Freizeitaktivitäten oder im familiären Umfeld angesteckt haben kann.
Als Nachweis für die Infektion müssen Eltern zudem einen zeitnahen PCR-Test ihres Kindes
vorlegen. „Wird ein Schulunfall anerkannt, zahlt die Unfallversicherung alle Maßnahmen, die zur
Heilung unternommen werden“, so Schumacher.
Fragen hierzu beantworten die Beraterinnen des SoVD unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw.
info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-Service-Telefon: 0511-65610720.
Mit rund 280.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. der größte
Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In
rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente,
Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht kompetent
zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten

Quelle: Sovd Landesverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Bis 1.500 Euro wird kein Zuverdienst angerechnet
Corona-Prämie: Müssen Rentner*innen mit Kürzungen rechnen?
Sulingen/Syke. Viele Arbeitgeber*innen zahlen ihren Angestellten freiwillig eine Corona-Prämie.
Auch Rentner*innen, die sich etwas dazuverdienen, können profitieren – ohne Abzüge fürchten
zu müssen. Denn auch wenn die Hinzuverdienstmöglichkeiten bei der vorgezogenen Altersrente
sowie der Hinterbliebenen- und der Erwerbsminderungsrente begrenzt sind, wird die Prämie bis
maximal 1.500 Euro nicht als Zuverdienst gewertet. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in
Sulingen und Syke informiert Betroffene zu der Sonderregelung.
Auch Rentner*innen, die mit einem Minijob ihre Rente aufbessern, können eine Corona-Prämie
erhalten. Diese wird freiwillig von Arbeitgeber*innen gezahlt. Doch viele Betroffene sind
unsicher, ob sie das Geld überhaupt annehmen können, ohne Rentenkürzungen fürchten zu
müssen. Denn: Bei einer vollen Erwerbsminderungsrente, der vorgezogenen Altersrente oder der
Hinterbliebenenrente ist die abzugsfreie Hinzuverdienstgrenze klar festgelegt. „Betroffene
können die Prämie annehmen, ohne Rentenabzüge erwarten zu müssen. Diese finanzielle
Unterstützung der Arbeitgeber*innen ist bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei. Daher
rechnet die Deutsche Rentenversicherung hier kein zusätzliches Einkommen an“, erläutert
Manuela Schumacher aus dem Beratungszentrum in Sulingen. Die Sonderregelung wurde bis zum
31. März 2022 verlängert.
Anders sieht es allerdings bei steuerpflichtigen Soforthilfen für selbstständige Rentner*innen
aus. „Da sie regelmäßig steuerpflichtig sind, gilt diese Unterstützung als Hinzuverdienst“, gibt
Schumacher zu bedenken.
Fragen hierzu sowie zu weiteren Rententhemen beantworten die Berater*innen des SoVD
unter info.sulingen@sovd-nds.de bzw. info.syke@sovd-nds.de oder über das Mitglieder-
Service-Telefon: 0511-65610720.
Mit rund 280.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. der größte
Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In
rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente,
Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht kompetent
zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten

Quelle: SoVD Kreisverband

SoVD Ortsverband Schwarme Informiert

Bisherige Wohngeldempfangende erhalten im Durchschnitt 13 Euro mehr im Monat
Mehr Wohngeld ab Januar 2022
Sulingen / Syke. 2022 wird die Höhe des Wohngelds zum 1. Januar das erste Mal automatisch
an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst – und für diejenigen, die bereits
Wohngeld beziehen, im Durchschnitt um 13 Euro pro Monat erhöht. Der Sozialverband
Deutschland (SoVD) in Sulingen und Syke erklärt alles Wichtige zu der Erhöhung.
Ab dem 1. Januar 2022 profitieren etwa 640.000 Haushalte in Deutschland von einer
Wohngelderhöhung. Damit wird erstmals seit der Wohngeldreform die Höhe des Wohngelds
automatisch an die aktuelle Miet- und Einkommensentwicklung angepasst. Menschen, die
bereits Wohngeld beziehen, erhalten dann ab nächstem Jahr durchschnittlich 13 Euro mehr
pro Monat.
Die Erhöhung kommt besonders Familien und Rentner*innen zugute. „Vor allem älteren
Menschen soll so ermöglicht werden, trotz der steigenden Mieten weiterhin in ihrem
gewohnten Umfeld bleiben zu können“, weiß Manuela Schumacher aus dem
Beratungszentrum in Sulingen. Außerdem bewirke die regelmäßige Erhöhung des Wohngelds
im Abstand von zwei Jahren, dass viele einkommensschwache Familien weiterhin Anspruch auf
die Unterstützungsleistungen hätten und dadurch nicht auf Hartz IV oder Sozialhilfe
angewiesen seien.
Bei weiteren Fragen zum Thema helfen die Berater*innen des SoVD in Sulingen und Syke weiter.
Der Verband kann per E-Mail an info.sulingen@sovd-nds.de oder info.syke@sovd-nds.de sowie
unter der 0511-65610720 (Mitglieder-Service-Telefon) kontaktiert werden.
Mit rund 280.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. der größte
Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In
rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente,
Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht kompetent
zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.

Quelle: Sovd Landesverband

 

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