Gemeinde
Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

Seite 2 von 3 Seite zurück Seite vor

OPEN AIR- am Samstag, den 11.7.20, auf dem Außengelände von Robberts Huus

Das Kulturprogramm der EULE startet wieder unter Corona Bedingungen

Filmpremiere „Das Leben der Corina Krose. Schwarme in Zeiten von Corona“

Der Film entstand durch die Kulturpreisträger des Landkreises Diepholz, Daniela Franzen und Marcello Monaco. Kamera und Schnitt lag in den bewährten Händen von Ralf Schauwacker. Tina Badenhops Stimme wird ebenfalls ertönen.

Ab 19.00 Uhr bieten wir ein kleines Grillangebot und Getränke an

Ab 20:00 Uhr kommt Caféhausmusik aus aller Welt vom „trio loco“, Karin Christoph und Reinhard Röhrs.
Finnischer Tango und argentinische Milongas, Csardás und transsylvanische Dorfmusik, Jazz Manouche und Swing-Standards, uralte Schlager, italienische Filmmusik, ...

Bei Einbruch der Dunkelheit ca. 21:00 Uhr, wenn das Sonnenlicht schwächer wird, präsentieren wir den Film auf einer Leinwand, die in der Scheune aufgebaut ist.

Weil wir nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern einlassen dürfen, ist eine Voranmeldung per Telefon 04258284 erforderlich.

Wahrscheinlich wird der Film nach den Sommerferien wenigstens noch einmal gezeigt für alle diejenigen, denen eine Teilnahme am Samstag nicht möglich ist.

Robberts Huus - Eine Geschichte in drei Akten

Drei Jahreszahlen befinden sich auf dem Torbalken:
1695 ist auf das Erbauungsjahr der Scheune, die später zu Robberts Huus werden sollte, zurückzuführen.
Johann Winkelmann baute 1849 dann die frühere Kötnerstelle in eine Anbauerstelle um.
1997 schenkte Namensgeberin Gesine Robbert dem Verein EULE das Gebäude.

Sobald sich die Tür zu Robberts Huus öffnet, fühlen sich Besucher in eine andere Zeit versetzt. Manch einer denkt an Omas gute Stube. Die Außenansicht lässt auf ein altes Bauwerk schließen. Die Historie des Gebäudes lässt sich jedoch nicht nur von Außen erkennen, auch im Inneren gibt es einiges an Geschichte zu entdecken.

Den kompletten Artikel gibt es in der Kreiszeitung

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/eine-geschichte-drei-akten-13744906.html

Quelle: Auszug aus Kreiszeitung- Nala Harries

Trafoturm als Schwarmer Hotel hat keine Beschränkungen in der Buchung

Nachdem alle Wohnungen beim Jahreswechsel gründlich gereinigt wurden, haben sich schon jetzt etliche Vögel einen passenden Brutplatz gesichert. Die Aussenkästen sind sehr begehrt.

Im Januar wurde der Besuch einer Schleiereule festgestellt, die sich im Rohbau des oberen Ausbaus einen Platz gesucht hatte. Anschließend haben die Umweltfreunde des Heimat- Umwelt- und Kulturvereins Schwarme einen Brutkasten gebaut und im oberen Stockwerk befestigt.
Die Neugier war groß, ob die Schleiereule danach wieder Quartier im Trafoturm bezogen hat. Bei einer vorsichtigen Begutachtung konnten Bernd Diekmann, Burkhard Reimann und Hans- Jürgen Suling feststellen, dass der Brutkasten weiterhin von der Schleiereule belegt wird. Etliche neue Gewölle waren ein Beleg dafür. Jetzt werden wir die Herzeule in Ruhe lassen. Mit etwas Glück könnte eine Brut erfolgen. Nahrung gibt es anscheinend in ausreichender Menge.

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit werden sicher viele Bürger ihre Schlafzimmerfenster offen lassen und hören schon in aller Frühe das Gezwitscher unserer heimischen Vogelwelt. Doch oft wird die Frage gestellt: Wer trällert denn hier?

Um die Unsicherheiten mit den Kenntnissen der Vogelstimmen zu beenden, wurde direkt neben dem Trafoturm im Fleut ein großer Vogelwecker aufgestellt. Hier erkennt man die Reihenfolge in der unsere gefiederten Freunde am Morgen erwachen. Als besonderer Service wurde für jeden der gezeigten Vögel ein QR-Code erzeugt, mit dem der Besucher über sein Smartphone direkt die passende Vogelstimme anhören kann. Also, das sollte doch ein Grund sein, im Familienkreis diesen Platz beim Osterspaziergang zu besuchen.

In Vorbereitung auf die Brutzeit der Meisen wurde auch ein Nistkasten mit einer Infrarot Webcam ausgestattet. Hier sollen in Kürze Liveaufnahmen aus dem Kasten entstehen. Dies wurde im letzten Jahr bereits als interne Lösung getestet und war für Natur- und Umweltfreunde ein hochspannendes Ereignis. Sobald alle technischen Voraussetzungen erledigt sind werden wir die Kamera veröffentlichen und dann wieder berichten.

Schwarmer Neubürger-Ehepaar spendet Sitzbank

Seit Neuestem schmückt eine hölzerne Sitzbank das Robberts Huus. Diese spendete das Schwarmer Neubürger- Ehepaar Frauke Pohlann und Christian Griep.

Die beiden sind erst im vergangenen Jahr in den Ort gezogen und traten daraufhin gleich in den Heimat- Umwelt und Kultur Verein Schwarme ein. „Wir kamen mit den Mitgliedern ins Gespräch und äußerten den Wunsch, in Robberts Huus zu heiraten. Allerdings bei Vollmond“, erzählt Frauke Pohlann. Spirituell sei das Ehepaar nicht, auch eine spezielle Verbindung zum Mond gebe es nicht. „Wir wollten es einfach mal anders machen als normal“, sagt sie. Um ihren Plan zu verwirklichen, sollte ein Standesbeamter die beiden abends trauen, dies lehnte die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen jedoch ab. Aufgrund dessen heiratete das Paar schließlich am Silvestertag in der Nähe von Berlin – und das ohne Vollmond. „Das wäre doch aber wirklich mal ein Alleinstellungsmerkmal für den Ort. Ein Highlight, das andere Menschen herzieht“, meint Pohlann. Auch wenn es mit der Trauung in Robberts Huus nicht geklappt hat, engagiert sich das Ehepaar weiter in der"EULE" und nimmt an vielen Veranstaltungen teil. „Sie haben uns dort sehr gut aufgenommen und sich um uns gekümmert“, erzählt Pohlann.

Die 39-Jährige joggt mit ihren beiden Dackeln oft durch den Ort. Dabei sei ihr aufgefallen, dass Sitzgelegenheiten fehlen würden. Aufgrund dessen und anlässlich ihrer Hochzeit spendete sie mit ihrem Mann dem „Eule“-Verein eine Bank. Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Hans-Jürgen Suling entwickelte das Paar ein individuelles Design für eine Bankplakette. Nun hat die Bank ihren Platz neben dem Bücherschrank von Robberts Huus gefunden. „Das passt super“, sagt Pohlann.

Auch Hermann Schröder freut sich über die neue Sitzgelegenheit. „Jeder, der sich ein Buch ausleihen möchte, kann dort innehalten. Natürlich können auch Radfahrer oder Fußgänger dort eine Pause einlegen“, erläutert er. Pohlann habe schon Personen gesehen, die diese Möglichkeit genutzt haben.


Quelle: Auszug aus Kreiszeitung- Nala Harries

„Was ist eigentlich dieses Robberts Huus?“

„Es gibt viele Menschen, die nicht wissen, was das Robberts Huus ist. Mich hat beispielsweise schon einmal ein Passant gefragt, ob wir denn hier auch etwas zu essen anbieten würden“, erläutert Hermann Schröder, der Vorsitzende des „Eule“-Vereins, die Anbringung der Metallschilder. Zudem würde das Gebäude von außen aussehen wie ein normales altes Bauernhaus. Nur der angebrachte Schriftzug „Robberts Huus“ habe bisher einen Anhaltspunkt geliefert. „Man hat sich aber immer noch gefragt: Was ist eigentlich dieses Robberts Huus?“, sagt Schröder.

Durch einen Bericht über die Wassermühle in Barrien, die das Konzept bereits durchgesetzt habe, kam dem Vorsitzenden die Idee, bei Robberts Huus ebenfalls solche Schilder anzubringen. Kurzerhand stimmten die Mitglieder darüber ab und einigten sich gemeinsam mit einem Architekten auf ein Design. „Sie sollten alten Handwerksschildern ähneln, damit sie auch zum Rest des Gebäudes passen“, sagt Schröder. In Eigenarbeit baute Vereinsmitglied, 2. Vorsitzender und Hobby-Handwerker Hans-Jürgen Suling dann zwei Exemplare, die nun seit Kurzem sowohl in Richtung der Hoyaer Straße als auch in Richtung der Bruchhausener Straße hängen. „Uns war es wichtig, Ortsfremden und anderen Menschen auf diese Weise eine Hilfestellung zu bieten und die ein oder andere Frage zu klären“, erläutert der Vorsitzende. Bereits in der Anbringungsphase habe der Verein von mehreren Menschen Zuspruch für seine Idee erhalten.

Quelle: Auszug aus Kreiszeitung- Nala Harries

 

Seite 2 von 3 Seite zurück Seite vor